Das Zulassungsverfahren für Pestizide ermöglicht es Pestizidenhersteller, Studien über ob diese Pestizide Krebs erzeugen oder ob die für die Umwelt giftig sind geheim zu halten. Scheinbar wegen die hohe Kosten, die eine Veröffentlichung dieser Studien den Pestizidhersteller verursachen wurde.

Vor kurzem entscheid aber der Europäischen Gerichtshof, dass diese Studien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen – das öffentliche Interesse ist in diesem Fall wichtiger als die finanziellen Interessen des Pestizidherstellers. In den nächsten zwei Monaten könnte noch Einspruch gegen die Entscheidung gelegt werden. Ich begrüße die aktuelle Entscheidung und Position, da dies den Genehmigungsprozess erheblich transparenter macht und dafür sorgt, dass die Studien reproduzierbar sind, und mehr Einsicht darüber erhält, wie sicher die Chemikalien sind In unser Essen sind eigentlich.


Weitere Informationen im offizielle Pressemitteilung:

Die Entscheidungen der EFSA, mit denen der Zugang zu Studien über die Toxizität und die krebserregende Wirkung des Wirkstoffs Glyphosat verweigert wurde, werden für nichtig erklärt
Das Interesse der Öffentlichkeit am Zugang zu Informationen über Emissionen in die Umwelt besteht gerade darin, nicht nur zu wissen, was in die Umwelt freigesetzt oder absehbar freigesetzt werden wird, sondern auch zu verstehen, in welcher Weise die Umwelt durch die fraglichen Emissionen beeinträchtigt werden kann.

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