Ich bin noch nicht ganz bereit zu sterben, aber wenn ich dahin komme, möchte ich immer noch gesund sein und einen friedlichen Tod genießen. Aber die Chancen, dass ich friedlich sterben kann, sinken. Warum?

Sterben ist zu einem lukrativen Geschäft geworden. Nicht nur für Friedhöfe, sondern auch für Heilpraktiker, medizinische Geräteanbieter und Pharmaunternehmen. Und ihre aktuellen Motivatoren sind Umsatz und die Langlebigkeit deren Klienten. Aber dass geht nur mit eine Sache, was man einfach nicht laut sagt: Das ganze geht auf Kosten des Patientenkomforts und -lebensqualität. Anstatt Ärzte, die Hausbesuche führen um dich mental auf die nächste Welt vorzubereiten, besuchst du sie und hoffst, dass du ein paar Tage länger leben darfst. Gute medizinische Versorgung wird nicht mehr bewertet nach wie glücklich die Patienten sich fühlen, sondern wie lange sie überleben.

Was passiert wenn jemand auf natürliche Art und Weise stirbt?

Das Sterbeprozess ist natürlich und hormongetrieben.

  1. Du verlierst deinen Appetit. Dein Körper produziert weiterhin Hormone, um den Hunger zu unterdrücken.
  2. Du verlierst deinen Durst.
  3. Deine Nieren versagen – aber Ihr Körper produziert weiterhin Glückshormone.
  4. Du wirst zunehmend müde und das Atmen wird schwieriger, weil die Lunge nicht mehr richtig funktionieren.
  5. Der Sauerstoffmangel löst Halluzinationen aus.
  6. Du fällst in ein Koma und stirbst friedlich in einer glücklichen Halluzination.

Was passiert wenn jemand unter klinische Behandlung stirbt?

Klinische Eingriffe verlängern das Sterbeprozess durch künstliche Ernährung, Infusionen, künstliche Beatmung und Dialyse. So muss in das verlängerte Leben mit ein Vielzahl medizinischen Komplikationen gerechnet, die aus den Behandlungen resultieren, wie etwa bettlägerigen Komplikationen, durchlöchert von unzureichender körperlicher Aktivität, hormonellen Ungleichgewichten, Halluzinationen am Ende des Lebens in einem ausgedehnten Koma, das ohne Einfluss des Glückshormons produziert wird, usw. Die Verlängerung des Lebens durch klinische Intervention während dieser natürlichen Phase des Sterbens kann jemanden für mehrere Monate am Leben halten. Die Lebensqualität verschlechtert sich, wenn der Patient unter Nebenwirkungen leidet, die durch deren medizinische Versorgung verursacht werden.

Wenn du eine ordentliche Chance auf Genesung haben, dann natürlich sollte allen Mitteln was die moderne Medizin hat eingesetzt, um dich zu helfen. Aber wenn deiner Körper bereits seine Abschaltsequenz eingeleitet hat, ist es vielleicht die bessere Alternative, in alle Ruhe deinen Abschied von diesem Welt zu machen.

Dieses Video zeigt ein sehr interessante Perspektiv über moderne Palliativmedizin, und lüftet viele der Industrieinterne „offene Geheimnisse“.

4 Replies to “80% sterben friedlich. Es war mal höher. Was ging schief?”

  1. I don't see why you'd think that "dying naturally" is some uniform process, but it's certainly true that more people (especially the elderly) should look into hospice care when they are dying. "Heroic medicine" (as we call the extensive efforts to keep people alive at any cost) is often significantly less comfortable, and sometimes even less effective at keeping the patient alive longer, than hospice care. And it's terribly expensive, too.

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